Aktanten ist Ergebnis einer zusammenhängenden, sich selber unterbrechenden (also brüchigen) Ausstellungspraxis. Bilder verschiedener Ausstellungen oder Auftritte treffen aufeinander und lassen aus ihrem Hin und Her neue Bezüge aufspringen, Chronologie wird ignoriert. Aktanten ist ein (fast) reines Bilder-Album, spricht aber vom Ausstellen. Mein Atelier-Umzug hat Anlass gegeben, den Dingen einen anderen Dreh zu verpassen.
Sachen, die wir Werke kaum nennen wollen, verlassen den Selbstbehalt und offerieren Mit-wirkung. Sie streifen Besitzansprüche, Zuschreibungen und Aneignungen ab und übereignen sich dem Zeige-Akt. Künstler*innen setzen Aktanten in Kraft, tragen Sorge für ein Zur-Schau-Stellen, ziehen sich zurück und überlassen den Dingen das Feld. Aktanten sind semantisch betrachtet Agens und Patiens, syntaktisch Subjekt und Objekt.
Alles bleibt beim Alten, aber es wird anders gedacht. Das ist der Witz daran.
Es gibt weitere Bücher und Dinge zur Ansicht.
Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg
Vorschau:
Katastrophale Kleinigkeiten, mit Anne Dohr, Asana Fujikawa, Jul Gordon, Sonja Andrykowski
20. bis 22. März 2026
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Simon Starke // AKTANTEN – eine ausstellungsphilosophische Entziehungskur // BUCH=RELEASE // 14.-15.3.2026
Simon Starke
Aktanten
Eine ausstellungsphilosophische Entziehungskur
und Buch-Release
Samstag 14.3.2026, ab 18 Uhr, 19 Uhr Vorstellung
Sonntag 15.3.2026, 15 – 19 Uhr, persönliche Gespräche
Aktanten ist Ergebnis einer zusammenhängenden, sich selber unterbrechenden (also brüchigen) Ausstellungspraxis. Bilder verschiedener Ausstellungen oder Auftritte treffen aufeinander und lassen aus ihrem Hin und Her neue Bezüge aufspringen, Chronologie wird ignoriert. Aktanten ist ein (fast) reines Bilder-Album, spricht aber vom Ausstellen. Mein Atelier-Umzug hat Anlass gegeben, den Dingen einen anderen Dreh zu verpassen.
Sachen, die wir Werke kaum nennen wollen, verlassen den Selbstbehalt und offerieren Mit-wirkung. Sie streifen Besitzansprüche, Zuschreibungen und Aneignungen ab und übereignen sich dem Zeige-Akt. Künstler*innen setzen Aktanten in Kraft, tragen Sorge für ein Zur-Schau-Stellen, ziehen sich zurück und überlassen den Dingen das Feld. Aktanten sind semantisch betrachtet Agens und Patiens, syntaktisch Subjekt und Objekt.
Alles bleibt beim Alten, aber es wird anders gedacht. Das ist der Witz daran.
Es gibt weitere Bücher und Dinge zur Ansicht.
Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg
Vorschau:
Katastrophale Kleinigkeiten, mit Anne Dohr, Asana Fujikawa, Jul Gordon, Sonja Andrykowski
20. bis 22. März 2026