Manchmal enden Leben, bevor sie richtig beginnen können. Zurück bleiben Leerstellen und die Vorstellung davon, wie schön es hätte sein können. Wie hätten sie ausgesehen? Was hätten sie geliebt, wie hätten sie gelacht, welchen Weg wären sie gegangen? Die Abwesenden bleiben gegenwärtig – in Erinnerungen, Sehnsüchten und den Entwürfen einer ungelebten Zukunft. Manche Fragen verlieren sich nicht. Auch das Warum bleibt oft offen.
Das Nicht- oder Nicht-mehr-Vorhandene ist ein wiederkehrender Ausgangspunkt im künstlerischen Werk von Tanja Hehmann. Ihre Arbeiten untersuchen die fragile Beziehung von Ab- und Anwesenheit, von Vergänglichkeit und Zeitlichkeit. In einem experimentellen Umgang mit verschiedenen Malgründen, Farbe und dem Element Zufall entstehen abstrakte Bildräume, die visuelle Suchbewegungen widerspiegeln: Versuche, dem Unfassbaren eine Gestalt zu geben, ohne es festzuschreiben.
Hell’s Club: Non-Members are Welcome eröffnet durch Malerei, Film und Skulptur Zugänge zu den existenziellen Fragen nach Leben, Tod und nach dem, was über unsere unmittelbare Erfahrung hinausweist.
Hell’s Club ist dabei gleichermaßen Metapher und Einladung: ein Club ohne Schwelle, ohne Ausschluss. Ein temporärer Ort für das Erinnern an Kinder, die vor der Geburt gestorben sind und fehlen, und für das, was mit ihnen verbunden bleibt. Ein Ort, an dem das Unbeantwortbare seinen Platz hat.
Abb. work in progress, Tanja Hehmann (c) VG Bild-Kunst 2026
Eröffnung: Freitag, 6. November ab 19 Uhr
geöffnet: Samstag, 7.11. von 16-20 Uhr // Sonntag, 8.11. von 15-19 Uhr
Finissage: Sonntag, 8.11. um 16 Uhr // mit Fragen zur Clubmitgliedschaft; Tanja Hehmann im Gespräch mit Sven Stillich
www.tanjahehmann.com // www.stillich.de
Nächste Veranstaltung:
Freiheit jenseits des Staates // 13. – 15. November 2026
Die Ausstellung wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg
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Tanja Hehmann // HELL´S CLUB: NON-MEMBERS ARE WELCOME //
Manchmal enden Leben, bevor sie richtig beginnen können. Zurück bleiben Leerstellen und die Vorstellung davon, wie schön es hätte sein können. Wie hätten sie ausgesehen? Was hätten sie geliebt, wie hätten sie gelacht, welchen Weg wären sie gegangen? Die Abwesenden bleiben gegenwärtig – in Erinnerungen, Sehnsüchten und den Entwürfen einer ungelebten Zukunft. Manche Fragen verlieren sich nicht. Auch das Warum bleibt oft offen.
Das Nicht- oder Nicht-mehr-Vorhandene ist ein wiederkehrender Ausgangspunkt im künstlerischen Werk von Tanja Hehmann. Ihre Arbeiten untersuchen die fragile Beziehung von Ab- und Anwesenheit, von Vergänglichkeit und Zeitlichkeit. In einem experimentellen Umgang mit verschiedenen Malgründen, Farbe und dem Element Zufall entstehen abstrakte Bildräume, die visuelle Suchbewegungen widerspiegeln: Versuche, dem Unfassbaren eine Gestalt zu geben, ohne es festzuschreiben.
Hell’s Club: Non-Members are Welcome eröffnet durch Malerei, Film und Skulptur Zugänge zu den existenziellen Fragen nach Leben, Tod und nach dem, was über unsere unmittelbare Erfahrung hinausweist.
Hell’s Club ist dabei gleichermaßen Metapher und Einladung: ein Club ohne Schwelle, ohne Ausschluss. Ein temporärer Ort für das Erinnern an Kinder, die vor der Geburt gestorben sind und fehlen, und für das, was mit ihnen verbunden bleibt. Ein Ort, an dem das Unbeantwortbare seinen Platz hat.
Abb. work in progress, Tanja Hehmann (c) VG Bild-Kunst 2026
Eröffnung: Freitag, 6. November ab 19 Uhr
geöffnet: Samstag, 7.11. von 16-20 Uhr // Sonntag, 8.11. von 15-19 Uhr
Finissage: Sonntag, 8.11. um 16 Uhr // mit Fragen zur Clubmitgliedschaft; Tanja Hehmann im Gespräch mit Sven Stillich
www.tanjahehmann.com // www.stillich.de
Nächste Veranstaltung:
Freiheit jenseits des Staates // 13. – 15. November 2026
Die Ausstellung wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg