Mit »MO bis FR« verwandeln Monika Michalko und Franziska Nast am 1. Mai 2026 das Hinterconti Hamburg in eine begehbare Gesamtcollage. Aus ihren unterschiedlichen Bild- und Materialwelten entsteht ein gemeinsames, raumgreifendes Durcheinander aus Zeichnung, Malerei, Textilien, Objekten, Text und Film. Riesige Collagen überziehen die Wände, Schicht um Schicht, Bild über Bild, alles schiebt sich ineinander, wächst weiter und nimmt den Raum in Beschlag. Auf dem Boden breitet sich eine monumentale Schwarz-Weiß-Collage aus, die die beiden gemeinsam seit Monaten gemeinsam entwickeln. Du wirst hinein gesogen und Teil der Zeichnung.
Michalkos farbintensive, fantasievolle Bildwelten treffen auf Nasts experimentelles Schwarz-Weiß-Universum. Ornament trifft Körper, Linie trifft Farbe, Fundstück trifft Fantasie. Beide interessieren sich für Bilder und Geschichten, für Identitäten und Verwandlungen, für das Verhältnis von Körper, Raum und Umgebung, für Pop- und Subkultur und die schrägen Verbindungen, die sich zwischen scheinbar unvereinbaren Dingen auftun. Handschriften, eigenwillig, Dialog. Geschichtet, verschoben, überzeichnet und neu zusammengesetzt.
Magic connection! Freundschaft als künstlerische Praxis, Vertrauen als Werkzeug, Zufall als Komplize. Was passiert, wenn zwei unterschiedliche Arbeitsweisen aufeinandertreffen, sich gegenseitig anstacheln und gemeinsam ins Unbekannte stolpern? Aus dem Keller dringt eine von Nick McCarthy komponierte und produzierte Soundcollage nach oben, die ausschließlich aus den Vornamen der beiden Künstlerinnen besteht: Monika, Franziska, Franziska, Monika. Namen werden zu Klang, Sprache zu Rhythmus, Wiederholung zu Musik. Die Stimmen zerlegen die Namen, setzen sie neu zusammen, lassen sie stolpern, kreisen und ineinanderfließen. Ein dadaistisches Namensspiel, das Identität zugleich behauptet und auflöst. Aus dem Persönlichen wird etwas Gemeinsames, aus zwei Namen ein Klangkörper, der sich durch die Räume zieht und mit den Bildern, Linien und Schichten der Installation verschränkt. Untermalt ist der Sound von ineinandergeschnittenen Videosegmenten einzelner Arbeiten beider Künstlerinnen.
Alles hängt zusammen, alles schwingt mit. »MO bis FR« ist ein offenes Labor, eine begehbare Zeichnung, gemeinsamer Gedankenstrom. Kein Anfang, kein Ende, keine Gebrauchsanweisung.
VORSCHAU
Glosse und Glut: Katrin Köhler und Dagmar Rauwald
Eröffnung: Freitag, 16. Mai, ab 18.30h // Ab 21.00h: Brennprobe: Iterative Performance
Ausstellung: 16.-18. Mai, Sa + So 16.00h – 19.00h // Sonntag 17.00h: Filmscreening: Herstorical Vibes, 17 Min, 2026
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Monika Michalko & Franziska Nast: MO bis FR // 1.-8.5.2026
Monika Michalko & Franziska Nast: MO bis Fr
Eröffnung, Freitag 1. Mai ab 18:30 Uhr // ab 22 Uhr: dance with Dj Golden Thunder
Artist Talk moderiert by Nora Sdun: Sonntag 3. Mai um 17 Uhr
Öffnungszeiten: Samstag 2.5, 17-19 Uhr // Sonntag 3.5, 16-18:30 uhr // 4.-6.5, nach Vereinbarung // Donnerstag 7.5, 17-19 Uhr
Mit »MO bis FR« verwandeln Monika Michalko und Franziska Nast am 1. Mai 2026 das Hinterconti Hamburg in eine begehbare Gesamtcollage. Aus ihren unterschiedlichen Bild- und Materialwelten entsteht ein gemeinsames, raumgreifendes Durcheinander aus Zeichnung, Malerei, Textilien, Objekten, Text und Film. Riesige Collagen überziehen die Wände, Schicht um Schicht, Bild über Bild, alles schiebt sich ineinander, wächst weiter und nimmt den Raum in Beschlag. Auf dem Boden breitet sich eine monumentale Schwarz-Weiß-Collage aus, die die beiden gemeinsam seit Monaten gemeinsam entwickeln. Du wirst hinein gesogen und Teil der Zeichnung.
Michalkos farbintensive, fantasievolle Bildwelten treffen auf Nasts experimentelles Schwarz-Weiß-Universum. Ornament trifft Körper, Linie trifft Farbe, Fundstück trifft Fantasie. Beide interessieren sich für Bilder und Geschichten, für Identitäten und Verwandlungen, für das Verhältnis von Körper, Raum und Umgebung, für Pop- und Subkultur und die schrägen Verbindungen, die sich zwischen scheinbar unvereinbaren Dingen auftun. Handschriften, eigenwillig, Dialog. Geschichtet, verschoben, überzeichnet und neu zusammengesetzt.
Magic connection! Freundschaft als künstlerische Praxis, Vertrauen als Werkzeug, Zufall als Komplize. Was passiert, wenn zwei unterschiedliche Arbeitsweisen aufeinandertreffen, sich gegenseitig anstacheln und gemeinsam ins Unbekannte stolpern? Aus dem Keller dringt eine von Nick McCarthy komponierte und produzierte Soundcollage nach oben, die ausschließlich aus den Vornamen der beiden Künstlerinnen besteht: Monika, Franziska, Franziska, Monika. Namen werden zu Klang, Sprache zu Rhythmus, Wiederholung zu Musik. Die Stimmen zerlegen die Namen, setzen sie neu zusammen, lassen sie stolpern, kreisen und ineinanderfließen. Ein dadaistisches Namensspiel, das Identität zugleich behauptet und auflöst. Aus dem Persönlichen wird etwas Gemeinsames, aus zwei Namen ein Klangkörper, der sich durch die Räume zieht und mit den Bildern, Linien und Schichten der Installation verschränkt. Untermalt ist der Sound von ineinandergeschnittenen Videosegmenten einzelner Arbeiten beider Künstlerinnen.
Alles hängt zusammen, alles schwingt mit. »MO bis FR« ist ein offenes Labor, eine begehbare Zeichnung, gemeinsamer Gedankenstrom. Kein Anfang, kein Ende, keine Gebrauchsanweisung.
VORSCHAU
Glosse und Glut: Katrin Köhler und Dagmar Rauwald
Eröffnung: Freitag, 16. Mai, ab 18.30h // Ab 21.00h: Brennprobe: Iterative Performance
Ausstellung: 16.-18. Mai, Sa + So 16.00h – 19.00h // Sonntag 17.00h: Filmscreening: Herstorical Vibes, 17 Min, 2026