Glosse und Glut // Katrin Köhler und Dagmar Rauwald // 15.-17.5.2026

 

Eröffnung: Freitag, 15. Mai, ab 18:30 Uhr
ab 20:00 Brennprobe: Iterative Performance

Ausstellung: 15. – 17. Mai 2026, Sa + So: 16:00 – 19:00
Sonntag, 17:00, Filmscreening: Herstorical Vibes, 17 Min., 2026

 

 

„Glosse und Glut“ ist Methode, nicht Titel, ist weder Feuer noch Zunge, ist:
ein Zwischenzustand, ein Feld, eine Übergangszone.

Unter dem Titel „Glosse und Glut“ begegnen sich zwei künstlerische Positionen, die sich demselben Begriffsfeld aus unterschiedlichen Richtungen annähern.

Für Dagmar Rauwald bildet das Motiv der Zunge den Ausgangspunkt eines über mehrere Jahre entwickelten malerischen Werks. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Körper, Transparenz und Emotionalität und verstehen Glosse als etwas Sinnliches und Prozesshaftes – als Verbindung von körperlicher Erfahrung und Bedeutung-Werden. 
Das Motiv von Feuer und Glut erscheint dabei zugleich als Energie, lustvolle Transformation, Vision aber auch Zerstörung.
Weitere Info: www.dagmarrauwald.de

Katrin Köhler arbeitet mit Sprache nicht als Ausdruck, sondern als Material. Ausgangspunkt ihrer Arbeit sind weniger symbolische Bedeutungen als die Strukturen, Übergänge und Verschiebungen zwischen Begriffen wie Glosse, Glut, Feuer oder Sprache.
Eigene und fremde Texte werden gesammelt, fragmentiert, gesprochen und neu angeordnet.
Das entstehende Audiostück versteht Sprache nicht als Mitteilung, sondern als Versuchsanordnung: als System aus Relationen, in dem Bedeutung nicht im einzelnen Wort liegt, sondern im Dazwischen entsteht – durch Wiederholung, Nähe, Überlagerung, Differenz und Klang.
Bedeutung wird nicht behauptet, nicht gesucht, nicht erklärt, sondern: hergestellt, indem Bedingungen verändert werden.
instagram.com/wimpernradio

 

 

Vorschau: Anne Reinke & Petra Gieffers, 22.-24. Mai 2026

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