Wahre Damen und verkehrte Wirklichkeiten // Blessless Mahoney und Ulf Treger (A Thousand Channels) // 29.-30. 05. 2026

 

 

Wahre Damen und verkehrte Wirklichkeiten

Salon – Ausstellung – Zeitzeug:innengespräch

 

Ein kollektives Erinnern an die Tuntenolympiade 2003, einer queeren

Intervention im öffentlichen Raum. Ein Projekt von Blessless Mahoney und

Ulf Treger (A Thousand Channels)

 

Ein Projekt eines gemeinsamen Erinnerns im Hinterconti, mit dem Fokus

auf die Tuntenolmypiade, die 2003 auf dem Platz vor der Roten Flora

stattfand. Vorläufer dieses Projekt war eine Residency von Blessless im

Hinterconti 2022, während der wir an einem Nachmittag Materialien

gesammelt, gesichtet haben und erste Sachen digital kartiert haben.

Wir werden das Hinterconti am Freitag und Samstag bespielen und

Vertreter:innen der teilnehmenden Tuntenschaften und Menschen aus dem

damaligen Publikum einladen, sich an dem gemeinsamen Erinnern zu beteiligen.

Der Raum wird jeweils von Mittags bis in den frühen Abend geöffnet sein.

Dabei wird es nicht nur um das Ereignis selbst gehen, sondern um die

subjektiven und räumlichen Bezüge der Protagonist:innen dazu, die

Entstehungsgeschichte dieser Intervention, sowie über den politische

Raum in dieser Zeit (der Protest gegen die  Räumung des Bauwagenplatzes

Bambule und gegen die rechtspopulistische Schillpartei) sowie andere

Formen öffentlicher Interventionen und queerer Aktivitäten in diesem

Kontext.

Und während das Erinnern auch das Geschehene formt, wird es auch darum

gehen, welche Impulse wir daraus für heutiges und künftiges queeres

Handeln gewinnen können.

 

Datum: 29. Mai und 30. Mai 2026

Zeit: an beiden Tagen von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr

 

Ablauf: Zu jeder vollen Stunde gibt es einen Impuls zum Thema

 

Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung ist nicht barrierearm zugänglich. Von der Straße in

den Ausstellungsraum gibt es vier Stufen ins Hochparterre. Die Toilette

im Keller ist nur über eine Treppe erreichbar.

 

Fotocredit: Andrea Preysing / SC Curling Ponies

gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg

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