Thorsten Dittrich — Malerei
Kathrin Haasengier — Kinetische Objekte
Thorsten Dittrich — Malerei
Kathrin Haasengier — Kinetische Objekte
Ausstellung und Buch-Releaseparty
„Dorle“ & „Grosse Freiheit“
Zwei Comic – Kollaborationen
Am Freitag, den 8. April 2016 ab 20 Uhr.
Fabian Stoltz, Anja Kasten und Michael Schmid geben in „Grosse Freiheit“ einen Einblick ins Kiez-Milieu der Achtziger.
und
Olli Ferreira und Calle Claus präsentieren „Dorle“, die „wohl unsympathischste und zugleich liebenswerteste Hauptfigur deutscher Comicgeschichte“ (C.Tauber). Das Ottenser Möchtegern-It-Girl strudelt in einen Abgrund von Leidenschaft, Erpressung und Mord.
In der Ausstellung werden Original-Seiten aus beiden Büchern zu sehen sein.
Es gibt die Gelegenheit, die Werke zu kaufen und signieren zu lassen.
Französisches Flair versprüht dann die bebilderte Live-Comiclesung
„Dorle in Paris“
mit Lili Wanner (als Dorle) und Gregor Stockmann (als Dorles Mutter).
… und natürlich gibt’s kühle Getränke und Musik!
Wir freuen uns auf euch!
Die gemeinsame Ausstellung zweier Künstlerinnen führt häufig zum Vergleich.
Dieser kann sowohl die Arbeitsweisen von Astrid Ehlers und Anneke Kleimann, als auch die einzelnen Arbeiten und ihr Zusammenwirken im Raum betreffen. Beide bedienen sich verschiedenster Medien und Techniken.
Der Begriff der Ähnlichkeit bezieht sich hier auf die differenzierte Wiederholung, Verknüpfung und Reflexion von technischen, ästhetischen und inhaltlichen Aspekten und kann damit auch zwischen den unterschiedlichen Positionen sinnstiftende Momente schaffen.
Aber führt die ewige Suche nach Konnexen nicht etwa auch ad absurdum?
Eröffnung: 20.11.2015, 19 Uhr
Geöffnet: 21.-22.11.2015 von 13 bis 19 Uhr.

Ausstellung: Karin Kraemer meets Stefan Mosebach
Wir laden Euch alle herzlich zu unserer Ausstellungseröffnung am 13. November 2015 ins Hinterconti ein. Wir zeigen ausgewählte Zeichnungen aus den letzten Monaten und möchten nicht nur nebeneinander, sondern miteinander ausstellen. Das bedeutet, dass wir nicht hermetisch voneinander getrennt unsere Arbeiten präsentieren, sondern sie auch aufeinandertreffen lassen.
Vernissage
Freitag, 13. November 2015
20:00 h
Hinterconti, Marktstraße 40a, Hamburg
Weitere Öffnungszeiten:
Samstag, 14.11.2015, 12:00 – 18:00 h
Zu den in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten:
Karin Kraemer – Parade
Sie kommen! Sie kommen!
Der Apfel, die Erdnuss, der Kreiswurm, der Orangene, der Löwe, der Elefant, die Radieschenfamilie, die Erbsen in der Schale, der Ohrenmann, die Dreierkirsche, die Banane, der Typ mit der Hängenase, die Leckmuscheln,…
Seht nur, wie sie feierlich vorbeischreiten.
Oder schreitet wahlweise selber feierlich vorbei.
Stefan Mosebach – Gröw
Die Arbeiten der Serie “Gröw” beschäftigen sich mit dem Begriff »wachsen«. Erwachsen, Wachstum, wach.
Weitere Arbeiten von uns findet Ihr hier:
Karin Kraemer: www.facebook.de/karinkraemerillustration
Stefan Mosebach: www.stefanmosebach.com
B 73 – MARKUS DORFMÜLLER
BUCHPRÄSENTATION & AUSSTELLUNG
SA 7. & SO 8. NOV. 2015, 13 – 17:00
HINTERCONTI VERNISSAGE: FR 6. NOV., 1800
83 Aufnahmen der nördlichen Straßenseite, März 2014
Die Bundesstraße 73 führt von Cuxhaven nach Hamburg. Auf ihren letzten 16 Kilometern zwischen Neu-Wulmsdorf und Hamburg ist sie eine typische Einfallstraße in eine deutsche Großstadt. In großen Teilen vierspurig, mit einem Verkehrsaufkommen von ca. 35.000 Fahrzeugen täglich.

Deniz Elena Fay Emin
Was ist eine Gesellschaft? Sind wir eine Gesellschaft? Gehören wir alle zu einer Gesellschaft? Oder gibt es auch welche, die am Rand der Gesellschaft wie Müll auf den Bordstein liegen gelassen werden?
Eröffnung: 28.8.2015 ab 20 Uhr
VERNISSAGE: 4. SEPTEMBER · 19 — 23 UHR
AFTERSHOW-PARTY + SURPRISE ACT, 23 UHR, KOMET ST. PAULI
GALERIE HINTERCONTI
Marktstrasse 40a · 20357 Hamburg
Ausstellung: 5. — 20. September 2015
Öffnungszeiten: Do. — So. 16 — 20 Uhr
FÜR DAS BISSCHEN NACHWELT
Erinnerungen entstammen der Vergangenheit. Bilder, Musik oder Gerüche werden sinnlich unwillkürlich an Erlebnisse, Orte oder Menschen geknüpft und stehen zukünftig in enger Verbindung zu diesen. Oft reichen dann Nuancen solcher subjektiven Reize, um eine von unzähligen Erinnerungen zu aktivieren und mit ihr die zugehörigen Gefühle und kleinsten Details der damaligen Situation. Oft meinen wir dennoch, wir könnten uns nicht erinnern — oder wir wollen uns nicht erinnern, weil das Vergangene in der Gegenwart nicht mehr unserer Konstitution zu entsprechen scheint und schmerzhaft und überholt. In einer ständig nach Erneuerung eifernden Gesellschaft gilt es als erstrebenswert sich nicht zurück zu wenden, stets weiter zu gehen und damit gleichfalls einem urmenschlichen Überlebenstrieb zu folgen. Paradoxerweise lässt sich aber auch aus dem genauen Gegenteil — aus Projektionen und Überhöhungen der Vergangenheit — ein typisches Konstrukt von Erinnerung bilden. Fest steht: Erinnerungen liegen immer zurück und bedingen gleichwohl im negativen wie positiven Sinne unsere kulturelle und persönliche Gegenwart, denn Erinnerungen bedingen Erfahrungen — sie lehren uns.
Der 1983 in Hannover geborene Fotograf Tim Bruening erinnert sich an seinen Onkel Frank Pabst, dessen Wohnung und persönliche Gegenstände er 2012, kurz nach seinem Tod, fotografierte. Pabst hatte zeitlebens künstlerisch gearbeitet und sich materialübergreifend mit verschiedenen, aus Musik und Schamanentum entliehenen, Motiven auseinandergesetzt. Mit obsessivem Charakter fügte er diese in einer Art fortlaufenden Installation zusammen. Wiederkehrende, um Tod und symbolische Zeichen kreisende, Themen generieren so mittels Zeichnungen, gefundenen Objekten und bildhauerischen Arbeiten eine spezifische Ikonografie Pabsts künstlerischer Auseinandersetzung, die stets eng mit seinem Leben verknüpft war.
Bruenings Fotografien der Dinge erweitern diese und machen sie sich gleichfalls zu eigen, so dass über persönliche Erinnerungen und einen scheinbar intimen Blick hinaus ästhetische Fragen gestellt werden. Eine Fotografie eines Schmetterlings, über Jahrzehnte in einem Zigarettenetui vergessenen, entwickelt stillebenhaften Charakter, während gleichzeitig subjektive Assoziationen evoziert werden. Tim Bruening erinnert sich an seinen Onkel Frank Pabst und stellt dabei zur Disposition was Erinnerungen sind.
– Rosa Windt
Performance is love
Performance is life
karaoke
beauty
games
drinks
love
art
fu
n
x
Freitag, 31.07.2015 ab 21:00 h
Ceres in Color
There’s a little black spot on the sun today
Seit dem 6. März 2015 umkreist die Nasa-Sonde Dawn den Zwergplaneten Ceres, das größte Objekt im Asteroiden-Hauptgürtel, um die bisher unerklärten Oberflächenmerkmale – einen dunklen Fleck, Piazzi genannt, etwa 250 km im Durchmesser, ebenso wie weiße Flecken, deren Ursprung bisher vollkommen unbekannt ist – zu erforschen.
Dank der “Himmelspolizey” von 1800 wissen wir überhaupt, dass Ceres sich zwischen Jupiter und Mars herumtreibt. Unermüdlicher Entdeckerdrang und systematisches Schauen der Astronomen brachten den Erfolg.
Strukturen, Oberflächen und Formen bilden in den Arbeiten von Christopher Sage, Janine Eggert und Marte Kiessling eine wichtige Basis. Thematisch sehr verschieden gelagert, kreisen sie wie die Sonde Dawn um ihre Themen und analysieren Texturen und Formationen, um daraus ihre ganz persönlichen Schlüsse zu ziehen und Umlaufbahnen zu berechnen.
Ceres in Color
There’s a little black spot on the Sun today
Since March 6th 2015, the NASA probe Dawn has been orbiting the dwarf planet Ceres, the largest object in the main asteroid belt. It’s mission is to explore the previously unexplained surface features of Ceres– such as a dark spot, Piazzi, about 250 km in diameter, as well as white spots, whose origin is previously completely unknown.
Ceres was discovered roaming between Jupiter and Mars thanks to the „Celestial Police“ of 1800. Indefatigable urge to discover and a systematic search of the astronomers brought success.
Structures, surfaces and shapes form an important basis in the works of Christopher Sage, Janine Eggert and Marte Kiessling. While their works are thematically very different, they circle like the probe Dawn, their artistic issues, analyzing textures and formations, in order to draw their own personal conclusions, calculating their orbits of enquiry.
www.christophersage.com
www.janineeggert.com
www.martekiessling.de
Eine Ausstellung des Klangkunst-Workshops der Muthesius Kunsthochschule Kiel
unter der Leitung von Heiko Wommelsdorf.
Eröffnung:
03.07.2015 um 20:30 Uhr
Ausstellung:
04.07. – 12.07.2015
Öffnungszeiten:
Fr. 14 – 20 Uhr
Sa. + So. 12 – 18 Uhr
Teilnehmende Künstler:
Reza Ghadyani
Patrick Mahr
Kalle Spielvogel
Mirka Sulander
Hannes Fleckstein
Torben Laib
Nilofar Rezaimanesh
Sanem Dubois
Alexei Vesselov
Fatma Gültas
Hyunju Oh
Ann Kathrin Sonntag
Dennis Paulsen
Johanna Gerken
Julian Böhlendorf
Seoyeon Choi
Nina Resl
Heiko Wommelsdorf
Muthesius Kunsthochschule
Legienstr. 35
24103 Kiel
Gefördert von der Kulturbehörde Hamburg und der Muthesius Kunsthochschule Kiel
Neue Bilder von Mathieu Bessey und Timo Roter die sich Auszeichnen durch klassische kunsthistorische Bezuege mit Verweisen auf die Thekenkultur unserer Supermärkte und Kneipen und deren Rezipienten.
Sie wandern und wuchern unbeachtet und heimlich an Wänden entlang: Weiche Blütenwucherungen und stachelige Lebensformen, die zugleich anziehend und abstoßend wirken und den Betrachter anregen, mit ihnen in Dialog zu treten.
Formen wachsen, wiederholen und transformieren sich. Eine überhöhte Organik entsteht, die die Grenzen zwischen Natur und Kultur verschwimmen lässt.
Materialien werden in einen anderen Zustand überführt, aufgelöst und verwandelt. Alles ist im Wandel, im Übergang, gerade im Entstehen und schon nah am Zerbrechen, immer auf der Schwelle zu etwas Anderem.
Eröffnung, 19.06.2015, 20 Uhr
Ausstellung 20.06. – 21.06.2015, 12 -18 Uhr

Malerei von Wojtek Klimek & Johan Schäfer
Eröffnung
Freitag, 05.06.2015 um 19 Uhr
Ausstellung
06.06. – 07.06.2015 von 14 bis 20 Uhr
CP Krenkler
„Buy, buy St. Pauli“
2013 beginnt CP Krenkler mit der Dokumentation der Esso-Häuser. Mit ihren Fotografien zeigt sie deren streitbare architektonische Schönheit und gibt in Verbindung mit Portraits ihrer Bewohner einem Brennpunkt von St. Paulis Stadtgeschichte ein Gesicht.
Nach der überstürzten Räumung der Esso-Häuser kommentierte ein neon-orange-farbenes Graffiti „Buy, buy – St.Pauli“ auf dem Bauzaun die Geschehnisse auf dem Kiez und inspirierte CP Krenkler dazu, die Auswirkungen der fortschreitenden Gentrifizierung des Stadtviertels fotografisch weiter begleiten.
Entstanden ist eine Serie intimer Einblicke in Kinos, Kneipen, Kaschemmen und kleine Läden, die St. Pauli im Zustand der aktuellen städtebaulichen Veränderung zeigt. In Verbindung mit den Portraits ihrer Betreiber, Türsteher, Wirte, Besucher etc. entsteht eine Arbeit zwischen Dokumentation und fotografischer Erzählung, die den Kiez als Zeitdokument festzuhalten vermag.
Eröffnung : Samstag 25. April, 21 Uhr
Ausstellung: 26.- 28. April 2015, 14-21 Uhr
www.krenkler.eu
Releasefeier & Ausstellung zu der Graphic Novel „Das Urteil“.
Eine Adaption der Kafka-Novelle von Moritz Stetter.
Kafkas „Das Urteil“ erzählt von einem Streit zwischen Vater und Sohn, ausgelöst durch einen Brief an einen Freund des Sohnes. Die schlimmen Vorwürfe des Vaters enden schließlich in einer Tragödie und der endgültigen Verstoßung des Sohnes.
Dieser oft interpretierten Erzählung gibt Moritz Stetter mit seinen Zeichnungen eine neue Ebene. Der expressive Stil fängt die fast surreale Szenerie und den katastrophalen Verlauf des Streits in schweren Farben und beklemmenden Bildern ein.
Es wird eine Lesung mit Livemusik geben, außerdem Zauberkunststücke, Alkohol, Kunst, und man kann dort natürlich auch das Buch käuflich erwerben und sich was reinzeichnen lassen.
Die Ausstellung ist danach noch vom 11. – 13. April von 12 – 20 Uhr geöffnet.
Malerei
7.3. – 9.3.2015
opening: samstag, 7.3.2015 20:00
live concert // death-industrial // black leather with MASSA (ex-NEKROMASTER a.D.)
https://soundcloud.com/massahansa
Die von Votivbildern und Volkskunst abgeleiteten, im vor-expressionistischen Duktus gemalten Mädchenakte, nordischen Landschaften oder totem-artigen Betonköpfe des Indonesiers Matthias Tedjasukmana sind psychologisch gesehen wie ein Wühlen in Eingeweiden. Seine Figuren tragen eincollagierte Gesichter von Kindern, Mordopfern oder Frauen, die der Künstler aus dem Fernsehen abfotografiert hat.
In seiner ersten Einzelausstellung im hinterconti präsentiert er u.a. Arbeiten aus seiner aktuellen Werkreihe „Memoriam“, die aus der Übermalung und Auslöschung älterer Gemälde entstanden sind. Auch hier wird deutlich, dass es dem Künstler um die Abbildung psychischer Vorgänge geht.
Untermalt wird die Ausstellung von den verzerrten Alptraumklängen von MASSA Schauffele, einem langjährigen Weggefährten des Künstlers, der am Eröffnungsabend ein kurzes, aber feines Konzert (death industrial) aufführen wird.
AN DIE SCHWACHEN
Weil ihr schwach seid, habt ihr uns Halbstarke genannt,
und damit verdammt ihr eine Generation,
an der ihr gesündigt habt,
weil ihr schwach seid.
Wir gaben euch zwei Jahrzehnte Zeit, uns stark zu machen,
stark in der Liebe und stark im guten Willen,
aber ihr habt uns halb-stark gemacht,
weil ihr schwach seid!
Ihr habt uns keinen Weg gewiesen, der Sinn hat,
weil ihr selber den Weg nicht kennt
und versäumt habt, ihn zu suchen,
weil ihr schwach seid.
Euer brüchiges «Nein» stand windschiefvor den verbotenen Dingen,
wir brauchten nur etwas zu schreien,
dann nahmt ihr das «Nein» weg und sagtet «Ja»,
um eure schwachen Nerven zu schonen,
und das nanntet ihr «Liebe»!
Weil ihr schwach seid, habt ihr euch von uns Ruhe erkauft,
solange wir klein waren, mit Kinogeld und Eis,
nicht uns habt ihr damit gedient, sondern euch
und eurer Bequemlichkeit,
weil ihr schwach seid:
schwach in der Liebe, schwach in der Geduld,
schwach in der Hoffnung und schwach im Glauben!
Wir sind halbstark, und unsre Seelen sind halb so alt wie wir,
wir machen Radau, weil wir nicht weinen wollen
nach all den Dingen, die ihr uns nicht gelehrt habt.
Wir können rechnen und lesen,
und man wies uns an,
die Staubgefäße von Buschwindröschen zu zählen,
wir wissen, wie Füchse leben und kennen den
Bau vom Ackerschachtelhalm.
Wir haben auch gelernt, stillzusitzen und den Finger zu heben,
um vom Fuchs und Buschwindröschen zu erzählen,
aber in der Stadt gibt es keine Buschwindröschen
und keine Füchse,
und wie man dem Leben begegnet,
habt ihr uns nicht gelehrt!
Wir möchten sogar an Gott glauben,
an einen unendlich starken, der alles versteht,
und der will, daß wir gut sind.
Aber ihr habt uns keinen Menschen gezeigt,
der gut ist, weil er an Gott glaubt,
ihr habt mit Andacht Geld verdient
und Totoergebnisse wie Gebete gemurmelt!
Steck die Pistole weg, Herr Wachtmeister,
und sag uns, was sich zu tun lohnt.
Liebst du wirklich die Ordnung, der du hier dienst,
oder Hebst du dein Recht auf Gehalt und Pension?
Zeig, ob du stark bist im Menschsein, Herr Minister,
wieviel gute Taten
begehst du im Verborgenen als Christ?
Sind wir nicht Zerrbilder eurer verlogenen Existenz?
Wir machen offenen Lärm und randalieren,
Ihr aber kämpft gnadenlos im Verborgenen, einer gegen den anderen.
Ihr dreht euch geschäftlich den Hals um,
intrigiert um besser bezahlte Posten.
Zeigt uns für jeden von uns, der Lärm macht,
einen von euch, der im stillen gut ist,
laßt, anstatt mit Gummiknüppeln zu drohen,
Männer auf uns los, die uns zeigen, wo der Weg ist;
nicht mit Worten, sondern mit ihrem Leben,
aber ihr seid schwach, die Starken gehen in den Urwald
und machen Neger gesund,
weil sie euch verachten, wie wir.
Denn ihr seid schwach, und wir sind halbstark!
Mutter, versuch zu beten;
denn die Schwächlinge haben Pistolen!
(Fon einem unbekannten Halbstarken)

Katalogrelease und Ausstellung
Hinterconti präsentiert den neuen Katalog »Linoleum Thrills« von Judith Mall.
Er enthält 90 farbig gedruckte Zeichnungen aus den Jahren 2009 – 2014 und einen Einführungstext von Benjamin Maack.
Das Buch erscheint im Textem Verlag Hamburg. Zur Buchrelease gibt es eine Ausstellung.
Release: 6. Februar 2015, 20 Uhr
Ausstellung: 7. – 9. Februar 2015, 12 – 17 Uhr
hinterconti e.V.
Marktstraße 40a
Hamburg

Zeichnungen von Jenni Tietze
mit Judith Stoletzky, Ulrike Leopold, Sandy,
Silke Storjohann, Sonja Nikulski, Sabine Bodmer
Ausstellung vom 30. Januar bis 1. Februar 2015
im Hinterconti, Marktstraße 40 a
Eröffnung: 30. Januar 2015, 19 Uhr
Öffnungszeiten: Sa, So 12 bis 18 Uhr
Vernissage und Buchrelease von O, einer Graphic Novel von Russlan.
Zu sehen gibt es neben dem im Eigenverlag erschienenen Buch mit Siebdruckcover zahlreiche Originalseiten, Siebdrucke und eine Installation.
O führt uns mitten in ein undurchsichtiges Dickicht aus kleinteilig gezeichnetem Müll, durch das sich eine Elefantenhorde ihren Weg bahnt. Unter den Dickhäutern lebt der Protagonist der Geschichte: ein nackter fettleibiger Junge, der auf allen Vieren läuft und nicht spricht.
Eines Tages findet er ein Ei und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
BUCHRELEASE & VERNISSAGE
13. Februar, 20 Uhr
AUSSTELLUNG
14. – 16. Februar, 14-20 Uhr
http://www.hinterconti.de/
http://russlan.eu/
Eröffnung:
Freitag 21.11.2014 19 Uhr
Ausstellung:
Sa. 22.11.2014 12—20 Uhr
So. 23.11.2014 14—18 Uhr

UNWRITE
Coco Bergholm
Installation, Malerei, Objekte
Hinterconti
Marktstraße 40A
Eröffnung Freitag 28.11.2014 20 uhr
geöffnet Samstag und Sonntag 29.-30.11.2014
jeweils 13-16 uhr und nach Vereinbarung
In Ihrer Ausstellung befasst sich die Künstlerin Coco Bergholm
mit eskapistischen Strategien unter besonderer Berücksichtigung des urbanen Raums
Bookrelease und Ausstellung
Die Ersterscheinung des neugegründeten Hamburger Kunstbuchverlags Klingenberg Books zeigt die Fotoarbeit „Das Geld der Anderen“ von Paula Markert, die mit ihrer Serie Akteure der internationalen Geldgeschäfte in Frankfurt, London, Paris und New York portraitiert.
In Kombination mit 16 Interviewauszügen, die im Buch gedruckt und in der Ausstellung als Soundinstallationen gezeigt werden, geben ihre erzählerischen Fotografien einen Einblick in die Finanzwelt und reflektieren die Selbstwahrnehmung einer so einflußreichen wie umstrittenen Branche.
Bookrelease und Vernissage der Ausstellung
07. November / 20 Uhr
Ausstellung
08. – 09. November / 15-18 Uhr
Eröffnung: 24.10.2014
https://www.facebook.com/events/1484024995209869

V.O.I.D.
26.09 – 28.09.2014
Aktuelle Arbeiten des Kölner Künstlers
Eröffnung: Freitag, 26. September 20 Uhr
Samstag und Sonntag 15 – 18 Uhr
Voice Over I.D.
Verfall Ohne Irgendeine Deutung
Volt Overload Intoxicates Dancers
Viele Offene Interessen Darstellen
Verschmitzte Olga In Dessous
Various Other Ideas Deleted
Vunz Ordentlich Innerlich Dominiert
Vom Ohr In Darm
Völlegefühl Oder Irrationaler Druck
Venturing Onto Indian Deadlands
Verfluchte Oligarchen Im Delta
Verdammt Ordinärer Innerer Dammbruch
Volcano Opposing Inerrant Demolition
Völlig Orgiastisch Intensive Duschvorgänge
Voll Ohne Inhalt Douchebag
Vuck Off Ill Demon
Verloren Ohne Irgendetwas Dazwischen
Vom Ordnungsamt Ins Damengefängnis
Verein Offener Irreperabler Dermatosen
Village Of Internet Drugs
Volz Ordnet Ihren Damenbart
Verkehr Ohne Irgendwelchen Dünkel
Vienna Only Irritates Dudes
Verlangsamter Ober Ignoriert Dame
Verhinderte Ordnung Irritiertes Deutschland
Vietnam Offers Illegal Dungeons
Voll Ober Igitt Du
Very Offensive Irish Democrats
Von Oberflächlicher Interner Dramaturgie
Viel Obst Ißt Der
Vielleicht Observiert Ihr Die
Veltins Ordert Immer Dragi
Virtual Own Intim Destruction
Velvet Overcoat Is Denim
Volcano Opposing Inerrant Demolition
Vulva Occupying Iced Dinosaurs
Viel Onanieren Ist Doof
Vulgarity Obscenity Illegitimacy Danger
Viel Onanieren Ist Doof
Videotaping Osamas Internal Digestion
Version Operates Intelligent Dynamite
Viel Onanieren Ist Doof
Volle Opfer In Düsseldorf
Vollkommen Ohne Interessante Dinge
Verrückte Offenbacher Inspizieren Dortmund
Große und kleine Beiträge zur „Poesie des Übermuts“.
13.09.2014 14-18h
oder call 0163 1523259

68 Square Metres present:
Astrid Myntekjær, David Stjernholm and Jacob Jessen
Eröffnung: 5. September 17 Uhr
Geöffnet:: 6. und 7. September
68 Square Metres is proud to present works by Danish Artists Astrid Myntekjær, David Stjernholm and Jacob Jessen at Hinterconti
The exhibition presents a series of work, which examine how we perceptually respond to artificial sensory experiences and interruptions in physical space.
Our perception remains open to all sorts of simulations, stemming from either organic or natural elements, or as the result of totally artificial and technological constructs. Our sense organs do not distinguish between that which is an artificial construct and that which is an original natural phenomenon. We may romanticize the original and natural as though there might be less joy, wonder, and sensational experience in a constructed reality – simply because it is a construct of human intervention, manipulation and technology. What is it about this idea of a simulated reality, which fundamentally disturbs us? Is it a fundamental concern or anxiety about the potential of the artificial to become indistinguishable from a ‘true’ reality? Through different approaches the artists have worked with various mediums to try to activate our sensory and perceptually registers, using aesthetic and conceptual languages to question our definitions of what we experience as artificial.
Our abstract levels of perception are activated through the virtual presence of the works, yet the representation of the human form remains absent from them. Instead technological interventions and human constructions are in focus; the technology and edifices of the human race have surrounded it and become the mediums through which our sense perceptions are investigated by the artists.
This Exhibition is part of the City-Link Festival, for further Information please visit:
www.city-link.org
facebook.com/events/695611047200397

Ina Arzensek
Sarah-Christina Benthien
Kirstin Burckhardt
Christian Jarosch
Gunnar Saecker
15.8.2014 — ab 19 Uhr
16. & 17.8.2014 — 14-20 Uhr
A solo exhibition featuring works from Ivor Scott, an American artist best known for his video game paintings that are inspired by screenshots from first person shooter games.
Scott’s work explores the relationship between gaming and war, the desensitized self, and the culture of heightening unreality for pleasure.
Täglich erreichen uns unzählige Bilder, die Syrien in Form von Fotografien oder Filmaufnahmen als Kriegsschauplatz zeigen: Durch die mediale Berichterstattung, ob online, gedruckt oder im Fernsehen ist Syrien als Begriff omnipräsent. Es sind viele Bilder, die wir sehen, aber im Grunde ein von Außen gerichteter Blick, der den Krieg in Syrien repräsentieren soll. Ich möchte in und mit der Ausstellung SYRIA. NOW. dieses Land auch anders darstellen, das für viele Menschen gleichermaßen bedrohliche und bedrohte Heimat bedeutet. Es soll ein Blick sein, der aus der Mitte der Kultur Syriens heraus zu uns geworfen wird, sodass wir dorthin zurück schauen können und ein erweitertes Bild von Syrien entwickeln. Die Positionen des syrisch-deutschen Künstlers Abdulhamid Abdalla ermöglichen diesen Blick.
Vernissage ist am 27.06. ab 18 Uhr.
Ausstellung 23 – 25 Mai 2014
Eröffnung Freitag, 23 Mai 2014, 20 Uhr
Mittelpunkt der Ausstellung “ In echt jetzt“ sind die Installationen „Frühstück“ und „Bier und Sport“, zwei studioartig inszenierte Stillleben. Gitte Jabs beschäftigt sich mit diesem traditionellen Genre und übersetzt es in die Objekthaftigkeit und in die Jetztzeit.
Elementar sind bei den Arbeiten Licht, Farbe, Komposition und generell Fragen zur Wahrnehmung von Bildern ebenso wie bei Gitte Jabs‘ Aquarellen, in denen sie sich auf Nachrichten, Boulevardmeldungen und andere bekannte Bilder bezieht, die die Gesellschaft produziert.
Gitte Jabs hat bei Anselm Reyle studiert, lebt und arbeitet in Hamburg.
27.Mai.2016 Neutralgrau
Ausstellung vom 28.05. bis 05.06.2016
Eröffnung: 27.05.2016, 19 h
HINTERCONTI
Marktstraße 40 A, 20357 Hamburg
Öffnungszeiten: Fr und Sa 11 – 16 Uhr
und nach Vereinbarung.
Beate Engl | Leonie Felle | Maximilian Geuter | Martin Schmidt | Alexander Steig | Thomas Thiede
Neutral und Grau. Das klingt halbgar, weder Fisch noch Fleisch, vollkommen reibungsloser Einheitsbrei. Aber liegt nicht in der Neutralität erst die Chance zu Abstand und Differenzierung multipler Meinungen und Haltungen? Sind es nicht mitunter die Grauabstufungen, die die polarisierenden Kontraste von Schwarz und Weiß formieren zu einem polyphonen „alles ist möglich“?
Als Neutralgrau wird ein Grauton bezeichnet, in dem alle Farben des Spektrums gleich enthalten sind. Also eben alles gleichzeitig, gleichwertig, gleichberechtigt, gleichwichtig, gleichschlimm- oder gut?
Die sechs Künstlerinnen und Künstler aus München versuchen diesem egalitär anmutenden Wert mit unterschiedlichen Konzepten und Medien nachzuspüren. Die für die Ausstellung entwickelten Arbeiten reichen von Fotografie über Zeichnung, Video, Licht, Malerei, Performance und Installation bis Klang.
Beate Engl / Leonie Felle
give and get
Video I Loop: 03 : 17 | 2016
beateengl.de / leonie-felle.de
Maximilian Geuter
Neutralgrau 1
Pigmentprint auf Hahnemühle Photo Rag | 75 x 50 cm | 2016
Neutralgrau 2
gefärbtes PVC I 110 x 80 cm I 2016
maximiliangeuter.de
Martin Schmidt
Konstruierte Zeichnung III / Konstruierte Zeichnung IV
Bleistift auf Papier | 70 x 50 cm I 2015
martinschmidtweb.de
Alexander Steig
Großes Rauschen (Support #2)
1-Kanal Closed-Circuit Videoinszenierung | Videoprojektor, Halterung, Abtönfarbe, TV, Camcorder, Stativ, Kabel, Kopfhörer, Stuhl | 2016
Fernseher (Appell)
Fotografie | 20 x 30 cm | 2016
alexandersteig.de
Thomas Thiede
new white, old white
Wandfarbe auf Wand | 2016
my friends from South Tyrol
Graphit auf Papier, Slikon | 29,7 x 21 cm | 2016
thomasthiede.eu
facebook.com/events/1118719614844871