ging man in der guten alten zeit noch zu einem maskenball um unerkannt zu bleiben oder sich als jemand anders auszugeben, hat sich der akt der verstellung heutzutage zum herrschenden gesellschaftlichen paradigma entwickelt.
aus angst vor jeglicher form von abweichung verstellen wir uns morgens auf dem weg zur arbeit in der bahn, tagsueber gegenueber den kollegen und dem chef, daheim mit dem partner, ja selbst, und das kann ich wohl mit fug und recht behaupten, selbst unter freunden ist es heutzutage angebracht, sich bestmoeglich zu verstellen. sei es aufgrund von linientreue oder auch aus vorauseilendem gehorsam: es herrscht eine nur allzu verstaendliche panik vor der aalglatten sense der normierung, die immer und ueberall ueber unseren koepfen hin und her schwingt, nur darauf wartend jede art von abweichung wieder aufs rechte mass zurück zu schnibbeln.
fazit: die gesellschaftliche funktion der maske bzw das potential eine person mit einer temporaeren anonymitaet auszustatten, erlaubt uns heute, durch ihren gebrauch fuer einen moment den akt der verstellung aufgeben zu dürfen, um unser wahres ich an den tag (bzw in diesem falle wohl eher an die nacht, in der alle katzen ja angeblich / sprichwoertlich grau sind) zu legen.
eine moeglichkeit zu diesem ego-exzess gäbe es am FREITAG, DEN EINUNDDREISSIGSTEN JANUR AB ZWANZIG UHR IM HINTERCONTI, denn an diesem tag lädt ERNIEBERT zu einem ganz besonderen MASKENBALL mit den DJs von COMATI MUSIC
kommt alle vorbei, eine grosse auswahl an phantastischen masken erwarten euch, gerne dürft ihr aber auch eigene modelle mitbringen.
wir sehen uns am freitag – aber wir erkennen uns nicht!








































MYTHS / MYTHEN 6.2.2014
MYTHS / MYTHEN
AUSSTELLUNG VOM 6. – 9. FEBRUAR 2014
Mit Arbeiten von Apostolos Kleitsiotis • Vally Kontidis • Liana Pattihis • Katerina Glyka • Haris Kaminari • Christina Karakalpaki • Thomas Thomidis • Voula Karampatzaki • Otsis • Systemalab • Loukia Richards.
„Kosmos“ auf Griechisch bedeutet zugleich Universum und Schmuck. Die Sammlungen der Museen zeugen davon, dass Schmuck bereits in der prähistorischen Zeit zum Kult und zum Leben gehörte. Schmuck dient als Ornament und schafft eine Verbindung zwischen Natur, Gesellschaft und Zivilisation“, schreibt Dr. Georgia Kakourou-Chroni, Kuratorin der Nationalgalerie von Griechenland, in der Einleitung dieser Ausstellung.
Die Ausstellung „Mythen“ präsentiert elf Griechische Schmuckkünstler, die in ihren Werken antike Mythen aktualisieren und im heutigen Kontext von Politik und Gesellschaft interpretieren. Materialien wie Metall, Pappe, Plastik, Textil, Leder oder Lack werden verwendet, um einen „tragbaren“ Bezug zur Erzählung des Labyrinths, der Odyssee, zu Persephone, Orpheus oder „Grexit“ zu schaffen. Trotz der gegenwärtigen Krise bleibt Schmuck Träger einer Jahrtausende alten Kunst in Griechenland, die die Innovationen der Zeit widerspiegelt.
Parallel zur Ausstellung werden 11 Persönlichkeiten aus verschiedenen sozialen und kulturellen Bereichen mit den Arbeiten der Künstler porträtiert, um zugleich auch ihre persönliche Botschaft zu vermitteln.
Die Ausstellung „Mythen“ wird kuratiert von Loukia Richards. Sie ist unter der Aegis des Generalkonsulats von Griechenland in Hamburg und wird unterstützt von der Greek Studies-Drexel University.
AUSSTELLUNG / TEIL II
(Der erste Teil der Ausstellung fand im Dezember im Funck[ ]Raum Berlin statt)
ERöFFNUNG: Donnerstag, 6.2. um 19 Uhr
Wir dürfen uns freuen auf das Kammerorchester Mark Matthes
und die Moebling-Performance “Fritz back in Greece” von Christoph Ziegler
ORT: Markstrasse 40a, 20357 Hamburg
OFFEN: Fr – So jeweils 15 – 20 Uhr
INFOS ZUR AUSSTELLUNG:
Webseite: www.myths2013.net
facebook: Myths/Mythen
Kontakt: loukiarichards@yahoo.com
Kammerorchester Mark Matthes:
soundcloud.com/mark-matthes
Moebling-Performance von Christoph Ziegler:
youtube.com/watch?v=xzlCyKhX5Zc