
Samstag 31. Oktober 2009 | 19 h
Sonntag: 1. November | 13 – 18 h
„They’ve been trying to turn me into Simone Choule!“ ist ein Zitat aus Roman Polanskis Spielfilm „Der Mieter“ aus dem Jahre 1976, in dem der Filmemacher selbst die Hauptrolle übernahm. Polanski spielt einen Mieter, der in die Wohnung einer Frau einzieht, die zuvor Selbstmord begangen hat. Der Film erzählt wie sich der Mieter Trelkovsky langsam unter Einfluss innerer und äusserer Konflikte in die Vormieterin, Simone Choule verwandelt und aus dem Fenster springt.
Das erste Video versucht mit Hilfe von Reinszenierung verschiedener Filmfragmente aus Polanskis Film zu aktualisieren. Das zweite Video zeigt Ausschnitte von Interviews die wir mit Expertinnen und Experten zum Thema Suizid und Suizidversuchen gemacht haben.
Beide Videos, d.h. Theorie (Expertinnengespraech) und der visualisierte Akt einer Krise die zum Selbstmord führt (Reinszenierung und Interpretation einer filmerischen Handlung) tragen verschiedene Perspektiven zu der Debatte über das Phaenomen Suizid zusammen.
II kanal videoinstallation: 10 min
screen I: re-inszenierung von szenen aus r. polanskis film DER MIETER (1976)
screen II. interviews zu suizid und suizidversuchen
interviews:
g.fiedler, dipl. psych. | b.gerisch, priv. doz. dr. phil.
therapiezentrum für suizidgefährdete (TZS) hamburg | uke eppendorf
claus mewes leitung kunsthaus hamburg
carmen tejedor dr. psychiaterin | hospital sant pau | barcelona
álvaro colomer autor des buches los bosques de upsala | barcelona
produktion | direktion | editing tjasa kancler | anja steidinger
musik | sound neda ploskow
cast beatriz vilaseca lligé | eli sorde
web www.copycat.cat
Infos:
Tjasa Kancler, Barcelona
www.tjasa-kancler.net
www.p-a-r-a-d-i-g-m-a.net
Anja Steidinger, Barcelona
www.anja-steidinger.net
www.enmedio.info




































13.11.2009 Susann Körner & Sabina Simons: „Die zufällige Schichtung der unordentlichen Verdichtung“
Fotografien und Fragmente ausgestellt von Susann Körner und Sabina Simons
Susann Körner und Sabina Simons tauchen in Natur- und urbanen Räumen ein, sammeln Blicke, Fragmente, Vergessenes und Gelassenes und lassen sich auf Verknüpfungen und Überraschendes ein.
Eröffnung: Freitag, den 13.11.2009 um 20 Uhr
Ausstellungsdauer: 14.11. – 22.11.2009
Do 16 – 19 Uhr, Fr, Sa, So 14 – 18 Uhr