Das Nature Writing Festival 2025 ist im hinterconti zu Gast. Es präsentiert eine Lesung aus dem Buch „Hochschwarzwald“ von Doris Feil – mit musikalischer Begleitung von Birgit Erz.
„Was geschieht im Sommer 1967, als Paul Celan den Schwarzwald besucht? Celan lässt sich von Freiburg aus zu Martin Heideggers Hütte in Todtnauberg bringen. Wieso Celan, der seine Familie im Holocaust verlor, Heidegger, den ehemaligen Nazi, trifft und sich mit ihm in seine Hütte setzt, ist bis heute unklar…“
Die Autorin Doris Feil begibt sich auf eine Reise durch die Landschaft des Hochschwarzwaldes, um Antworten auf diese Frage zu finden.
Birgit Erz, Violinistin des Boulanger Trios, führt mit ihrer Musikauswahl von Rumänien bis nach Palästina und deutet Celans Ausflug in den Schwarzwald in einem übergreifenderen, biografischen Kontext.



















































































































Vadim Keylin, Daniel Kupferberg, Theda Weber-Lucks // morning songs #4 // 04.–06.07.2025
morning songs #4
Vadim Keylin, Daniel Kupferberg, Theda Weber-Lucks
States of being, transitions, transformations – between enduring, releasing, opening up; between swirling fantasies of incapacity and self-analytical disintegration. Undergoing the endless movements between the embodied and the conceptual, braving the ever-futile attempt to grasp the unnameable in the primordial stream of signs. These processes lie at the core of the 10 minimalist poems of morning songs.
Translated sonically and visually, they become a game, an existential one at that, of intra-actions between light and shadow, (re)inventing and tearing apart, murmuring and rustling.
Seinszustände, Übergänge, Transformationen – zwischen Aushalten, Loslassen, Öffnen; zwischen wirbelnden Unfähigkeitsfantasien und selbstanalytischer Auflösung. Das Durchleben der endlosen Bewegungen zwischen Körperlichem und Konzeptuellem, das Aushalten des stets vergeblichen Versuchs, das Unbenennbare im Urstrom der Zeichen zu erfassen. Diese Prozesse bilden den Kern der zehn minimalistischen Gedichte der Morgenlieder von Vadim Keylin.
Akustisch von Theda Weber-Lucks und visuell von Daniel Kupferberg übersetzt, werden sie zu einem Spiel, einem existenziellen, der Intraaktionen zwischen Licht und Schatten, des (Neu-)Erfindens und Zerreißens, des Murmelns und Raschelns.
Upstairs:
Vadim Keylin – poems / listening scores
Daniel Kupferberg – drawings / projections / objects
Theda Weber-Lucks – vocal performance
Downstairs / video projection:
Daniel Kupferberg (projections), Sofia Borges (percussion), Theda Weber-Lucks (voice), Vadim Keylin (voice) & Werner Dafeldecker (electronics)
Filmed by Elmar Kaiser, edited by Daniel Kupferberg & Theda Weber-Lucks
July 04–06 at hinterconti
Balduinstraße 24. 20359 Hamburg
Opening – July 04, 18h
Performances at 20h
Exhibition open: July 05–06: 14–18h