NA ESCADA – ist ein Projektkonzept von Dörte Habighorst und Elena Friedrich. Unter dem Titel „Searching for …“ spezifizieren die beiden Künstlerinnen Inhalt und Form des Projekts, indem sie das Treppenhaus und dessen Eigenschaften erforschen.
Projektbeschreibung Treppenhaus: „eine plötzliche, natürlich auftretende Begegnung unterbricht oder ignoriert Strategien der Identitätsbildung (Stabilisierung/Destabilisierung). Plötzlich entstehen Verknüpfungen, deren bewusste Wahrnehmung im Alltag ausbleibt. Vorübergehend schafft ein Raum eine Intersubjektivität, die sich über das Treppenhaus hinaus ausweiten könnte (kann).“
Austerlitz
Alexander Iliashenko (RU): voice, electronics Junya Fujita (JP): voice, electronics
plus performing artist
In dieser interlingualen Mixed-Media-Performance erforschen die Künstler Themen wie Sprache als Klang, nationale Identität, Erinnerung und Vergessen ausgehend von W.G. Sebalds Roman „Austerlitz“, den die Künstler zufällig aus ihren Heimatländern mit nach Deutschland nahmen. Das Buch erzählt die Geschichte eines aus Prag stammenden Juden, der als Kind seinen Namen, Identität, Eltern, Muttersprache und Heimat verlor. Die Performance verwendet Passagen aus verschiedenen Übersetzungen des Buches, die von Performern mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen und Nationalitäten gelesen werden. Das Thema der Texte, ihre phonetischen Qualitäten und ihr Rhythmus dienen als Partitur für die elektronischen Live-Klänge, die von den Künstlern neben dem gesprochenen Wort gespielt werden. In Anlehnung an den Aufbau der Erzählung im Buch werden während der Performance Fotografien projiziert, die an die von Sebald in seinem Buch verwendeten Bilder erinnern.
Wir beginnen ab 18Uhr mit dem Aufbau
Die Performance startet um 19Uhr
english version:
NA ESCADA – is a project concept by Dörte Habighorst and Elena Friedrich. Under the title „Searching for …..“, the two artists specify content and form of the project, by exploring the stairwell in its characteristics.
project description stairwell: „a sudden, naturally encounter interrupts or ignores strategies of identity formation (stabilisation/destabilisation). Suddenly, links emerge whose conscious perception is absent in everyday life. Temporarily, a space creates an intersubjectivity that could (can) extend beyond the stairwell.“
Austerlitz
Alexander Iliashenko (RU): voice, electronics Junya Fujita (JP): voice, electronics
plus performing artist
In this interlingual mixed media performance, the artists explore themes such as language as sound, national identity, memory and forgetting based on W.G. Sebald’s novel „Austerlitz“, which the artists accidentally took with them from their home countries to Germany.
The book tells the story of a Jew from Prague who lost his name, identity, parents, mother tongue and homeland as a child. The performance uses passages from different translations of the book, read by performers with different language skills and nationalities.
The theme of the texts, their phonetic qualities and their rhythm serve as a score for the live electronic sounds played by the performers alongside the spoken word. Following the structure of the narrative in the book, photographs are projected during the performance, reminiscent of the images Sebald used in his book.
we start from 6pm with the set up
performance starts 7pm
Das Programm des hinterconti wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg









































































































































































































































Jule K. „Don´t work Bitch“ Comic Release // 17.06.2023
Don´t work Bitch
Jule K. feiert ihren Comic Release mit Tanz und Cherie, Cherie Drink nach.
„Don´t Work Bitch“ handelt von der Grafikerin Lilo, die überglücklich ist, als sie von einer Mähdrescher-Zeitschrift zum schicken News & Stars-Magazin wechseln kann. Leider ist es da nicht annähernd so, wie sie es sich ausgemalt hat: Plötzlich ist sie umzingelt von intriganten Narzissten, die sagen „Ich liebe dich“, während sie ihr ein Messer in den Rücken stechen. In dieser Satire auf die Arbeitswelt im Allgemeinen und die Medienbranche im Speziellen, kommen aber auch die Liebe und die Freundschaft nicht zu kurz und mit etwas Humor lässt sich fast alles überstehen…
Jule K. machte 2005 ihren Diplomabschluss im Bereich Illustration/Kommunikationsdesign an der HAW Hamburg, Fachbereich Gestaltung (Armgartstraße). Seitdem ist sie als Illustratorin, Künstlerin, Comiczeichnerin und Grafikerin tätig.
Jule K.´s Bilder bewegen sich auf dem Grat zwischen Realität und Fantasiewelt, ohne sich auf eins von beidem festzulegen. Meist dient ein realer Hintergrund als Ausgangspunkt für ein freies Spiel mit Farbe und Form. Gespeist wird Jule K.’s Imagination durch Trash-Kultur, Comics, Literatur, Film und Fernsehen oder auch Mode. Graphisch sind die Arbeiten stark vereinfacht und nach vorne gerichtet. Die Figuren und Situationen werden nur soweit spezifiziert als nötig, der Bildraum ist flach, plakatartig, auf die räumliche Illusion oder Lichteffekte wird fast ganz verzichtet.
Die Reduktion trägt neben dem Charme, die diese Bilder ausstrahlen, wesentlich zu deren vereinnahmenden Wirkung bei. Sie haben etwas Schaubildartiges. Dadurch bleiben dem Betrachter große Freiräume beider Interpretation.
Jule K. manövriert die Figuren durch ein buntes Universum, und bringt damit eigene Wünsche, Gefühle und Gedanken zum Ausdruck. Zwar ist da auch Gewalt, Wut oder Trauer in den
Bildern, doch ist deren Grundstimmung durchaus positiv. Die Künstlerin präsentiert damit dem Betrachter eine warme aber keineswegs harmlose Welt aus weiblicher Sicht.
„Sie hat Witz. Sie hat was zu sagen und tut dies mit Comics: Jule K.
Mit frechem Federstrich erschließt sich Jule K. ihre Welt. Comics von
Frauen für Jedermann. Natürlich bunt und mit einer guten Portion
Kitsch und Ironie.“
Arte
Veröffentlichungen und Ausstellungen in Auszügen
Illustrationen:
das Magazin- regelmäßige Kolumne »Ich und wir« und Titel-Illustrationen My Life; Szene Hamburg, Intro; L-MAG
Testcard- Beiträge zur Popkultur, Ventil Verlag; Mach‘s selbst- Do it yourself, Beltz und Gelberg …
Comicbücher:
Don´t Work Bitch, Cherry Grrrl Comics
Love rehab, Cherry Blossom Girl und Fernanda´s fabulous life erschienen bei Edition 52
Strange girls 1 + 2, Egoverlag…
Comicpublikationen:
Strapazin; Basta calendar; Maxi; Spiegel online; Missy Magazin; Junge Welt; Interview, Ehapa; »Hot Topic- Popfeminismus heute«
Ventil Verlag; »Deutsch Perfekt«, SPOTLIGHT VERLAG; »Stereo Total’s Party Anticonformiste. 10 Songcomics«, Ventil Verlag…
Ausstellungen: Biennale Berlin; Museum of Modern Art in Rijeka; »Friendly capitalism lounge Volume 13« von Jim Avignon im Heliumcowboy Artspace in Hamburg; Wanderausstellung mit Roman Mäder zur Präsentation der Bilderserie »Lost in music«, Berlin, Hamburg, Schaffhausen, Wuppertal, Zürich und Wiesbaden; Ausstellung Monstergirls u.a. mit Françoise Cactus und Stu Mead, Galerie Crystal Ball Berlin; »Harbour Songs« im Artstore Hamburg mit Thomas Tannenberg und Bernd Muss, »The F* word Guerrilla Girls und feministisches Grafikdesign, „Don´t Work Bitch“ wird mit vielen anderen tollen Comics, Fanzines, Drucken, Plakaten und vielem mehr bei der fantastischen Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg gezeigt ( bis zum 17.9. 2023) …
Auszeichnungen und Verschiedenes: Gewinnerin des 3. Preises beim internationalen Comicfestival Fumetto in Luzern; Preisskulpturen für die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg 2003-2019, Stargast beim Comicfestival »Nextcomic« in Linz…
www.julekru.de
Instagram: @jule_k_comics
https://jule-k.myspreadshop.de/
Das Programm des hinterconti e.V. wird gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg